Excite

Sommer, Sonne, Sommersprossen

Die Sonne scheint, und die Sommersprossen kommen verstärkt zum Vorschein – das sieht bei jungen Frauen niedlich aus, und viele Menschen mögen diesen natürlichen Look ganz besonders. Werden aus den Sommersprossen im Lauf der Jahre jedoch größere Pigmentflecken, werden sie als Makel empfunden. Pigmentflecken oder Hyperpigmentierungen, wie sie in der Fachsprache heißen, werden durch Sonneneinstrahlung und Hormone hervorgerufen. Auch Duftstoffe können in Verbindung mit UV-Strahlung zu Verfärbungen der Haut führen, weshalb man im Sommer nur spezielle Sommerdüfte auf Hautstellen auftragen sollte, die der Sonne ausgesetzt sind. Hier einige Tipps, wie Sie mit Pigmentflecken umgehen.

    Stevebidmead/Pixabay

Vorbeugen ist besser als behandeln

Pigmentflecken entstehen bevorzugt an Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind. Hier vor allem im Gesicht und auf dem Dekolleté. Aber auch an Händen und Unterarmen sind die kleinen Veränderungen, die durch eine gesteigerte Produktion des Hautpigments Melanin entstehen, häufig zu finden. Zusätzliche Sonneneinstrahlung kann bestehende Flecken dunkler und größer werden lassen, weshalb von ausgedehnten Sonnenbädern Abstand genommen werden sollte.

Zur vorbeugenden Pflege empfiehlt sich eine Tagescreme mit einem UV-Schutz von mindestens LSF 30, denn auch wenn wir kein Sonnenbad nehmen, ist unsere Haut im Freien ständiger UV-Bestrahlung ausgesetzt. Zusätzlich kann ein Make-up die Haut vor zu viel Sonne schützen: Die Mikropigmente im Make-up reflektieren die Sonnenstrahlen und reduzieren so die Melaninproduktion in der Haut. Auch spezielle Puder mit Lichtschutzfaktor können über der Tagescreme oder zusätzlich zum Make-up aufgetragen werden.

Bei einem Sonnenbad sollte man sich bevorzugt im Halbschatten aufhalten und die Mittagssonne meiden. Während man sich der UV-Bestrahlung aussetzt, muss die Haut mit einem Sonnenschutz von mindestens LSF 30 geschützt werden, bei Neigung zu Sommersprossen und Pigmentflecken sollte der Lichtschutzfaktor eher noch höher sein. Wichtig ist, den Lichtschutz regelmäßig neu aufzutragen, nur so ist die Haut ausreichend vor UV-Strahlen geschützt.

So lassen sich die Pigmentflecken optimal behandeln

Sind die Pigmentstörungen erst einmal sichtbar, gibt es verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Zum einen kann man die Flecken mit einem Abdeckstift (Concealer) oder einer Camouflage-Creme abdecken. Wer das nicht möchte, kann mit aufhellenden Cremes und Seren arbeiten. Diese enthalten Wirkstoffe, die die Pigmentflecken sanft aufhellen, ohne die Haut zu reizen. Informationen zu solchen aufhellenden Cremes und Pflege-Konzentraten finden Sie zum Beispiel hier.

Bei ausgeprägten Pigmentflecken reicht die Behandlung mit einer solchen aufhellenden Spezialkosmetik eventuell nicht mehr aus. Dann ist es möglich, den Hyperpigmentierungen mit einem chemischen Peeling zu Leibe zu rücken. Ein solches Peeling verfeinert die Haut und kann auch bei hellen Pigmentflecken hilfreich sein, die durch Aknepusteln entstanden sind. Da hier meistens mit konzentrierten Fruchtsäuren gearbeitet wird, gehört diese Behandlung unbedingt in die Hände eines erfahrenen Dermatologen. Die Haut ist nach der Behandlung mit Fruchtsäuren extrem sonnenempfindlich, deshalb kann ein Fruchtsäurepeeling nur während der Wintersaison durchgeführt werden.

Bei einzelnen dunklen Pigmentflecken kann eine Laserbehandlung beim Dermatologen Abhilfe schaffen. Mittlerweile gibt es spezielle Laser, die lediglich die pigmentbeladenen Zellen in der Haut zerstören, ohne die umgebende Haut zu beeinträchtigen. Nach der Laserbehandlung ist die Haut besonders lichtempfindlich, weswegen auch diese Behandlung in den Wintermonaten durchgeführt werden sollte. Weitere Informationen zum Thema Pigmentflecken finden Sie auch hier.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2020