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Shampoo ohne Silikone: Soll ich umsteigen?

Silikone in Shampoos sind nach wie vor umstritten. In vielen Produkten enthalten machen sie das Haar kurzfristig leichter kämmbar und geschmeidig. Doch es gibt auch einen Nachteil: langfristig ergeben sich eher negative Konsequenzen. Die Silikone lassen sich nicht direkt wieder aus dem Haar raus waschen. Sie legen sich vielmehr wie eine Schicht um das Haar. Mit der Zeit wird diese Schicht dann immer dicker- und das Haar wird immer mehr ummantelt.

Die Folge: es wird schwer und schlapp. Und genau das wollen Sie ja schließlich vermeiden! Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sollten Sie gegebenenfalls ganz auf Shampoo ohne Silikone umsteigen. Das Haar wird dann allerdings zunächst auf diesen "Entzug" reagieren, und mit den ca. zwei Wochen, die die Silikone brauchen, bis sie rausgewaschen sind, eher stumpf und trocken werden. Doch gerade wer auch unter trockener Kopfhaut leidet, sollte dies einmal versuchen- denn auch hier wird ein Zusammenhang zu dem Inhaltsstoff Silikon vermutet.

Wo und in welchen Produkten jetzt Silikone drin sind, kann man einfach anhand der Inhaltsstoffe heraus finden. Vorsicht bei Inkredenzien, die auf "-cone" und "-xane" enden! Wer ganz sicher gehen möchte, der kontrolliert sein Shampoo auf codecheck.info.

Keine Silikone enthalten die meisten Naturkosmetik Produkte, zum Beispiel der Marken Alverde, Lavera oder Weleda. Aber auch andere handelsübliche Shampoos wie Schauma Bio Granatapfel oder Florena Volumen Shampoo Kamille kommen ganz ohne die umstrittenen Inhaltsstoffe aus. Auch die DM-Marke Balea kann hier punkten: hier gibt es sogar eine Haarkur, zum Beispiel die Repair Intensiv Kur, die vollkommen Silikonfrei ist.

Gönnen Sie Ihrem Haar also einmal eine Auszeit und eine "Natur-Kur"- und vielleicht lösen sich dann Ihre Haarprobleme und der ein oder andere "bad hair day"!

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