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Schweiz: Intimrasur im Hallenbad verboten

Ein Hallenbad in der Schweiz hat jetzt veranlasst, dass es ab sofort nicht mehr erlaubt, dass die Badegäste sich im Dusch- oder Umkleidebereich die Intimzone rasieren. Viele Besucher des Bades hatten sich beschwert, weil sie sich über die sich rasierenden Personen gestört fühlten. Also ist die Intimrasur ab sofort verboten und sollte zu Hause veranlasst werden.

Bei dem Hallenbad handelt es sich um das Hallenbad "City" in Zürich. Aber nicht falsch verstehen: Es ist nicht verboten, eine Intimrasur zu haben, sondern sie darf nur nicht in den Räumen des Bades gepflegt werden. Vor allem im Damenbereich fühlten sich viele Frauen davon gestört. Dementsprechend wurde das Bad nun mit Verbotsschildern versehen.

Es sei vor allem ein hygienisches Problem. Wenn sich Menschen im Nassbereich rasieren, landen die Härchen auf dem Boden. Und in dem Schweizer Hallenbad waren es wohl besonders viele, dass viele Badegäste sich angeekelt fühlten, in den Intimhaaren von anderen rumlaufen zu müssen. Dazu kommt noch, dass die Abwasserleitungen verstopft werden könnten, durch die vielen Haare, die beim rasieren herniederprasseln.

In der Schweiz sind solche Verbote, die mit der Körperpflege zu tun haben, aber keine Seltenheit. Menschen, die Wert auf ihr Äußeres legen, sind zwar überall gern gesehen, aber die Pflege sollte dann schon zu Hause stattfinden. Auch in vielen Fitness-Studios in der Schweiz gibt es viele Verbote. Nägel schneiden, Hornhaut raspeln und Haare aller Art zu rasieren wird dort nicht gern gesehen.

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