Excite

Schönheits-OP: Nasenkorrektur

Eine Schönheitsoperation an der Nase gehört zu den schwierigsten Eingriffen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Grund dafür ist ihre komplizierte Anatomie. Dennoch wünschen sich viele Menschen gerade dort eine Verschönerung, da die Nase als zentraler Punkt im Gesicht für jedermann sichtbar ist und man hier besonders unter kleinen Schönheitsfehlern leidet.

Es ist in jedem Fall ratsam, sich vor einem derartigen Eingriff gründlich zu informieren und einen passenden Arzt zu finden, dem man wirklich vertraut. Eine Operation kann eine Höcker- oder Schiefnase begradigen, eine Langnase verkleinern oder eine Sattelnase aufbauen. Der Eingriff, bei dem die äußere Form korrigiert wird funktioniert so, dass der Chirurg Veränderungen am Nasenknochen und am Nasenknorpel vornimmt. Die Einschnitte werden in den Schleimhäuten direkt hinter den Nasenlöchern gemacht und hinterlassen dadurch keine sichtbaren Narben.

Nach der Operation können mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse auftreten, die jedoch nach wenigen Tagen abklingen. Man bekommt einen speziellen Nasengips, der nach etwa einer Woche abgenommen oder noch einmal erneuert wird. Danach sollte man alles, was den Kreislauf sehr anregt, zum Beispiel heiße Bäder, Sauna oder Sport, 3 bis 6 Wochen lang vermeiden. Intensive Sonnenbäder sollten erst nach 2 bis 3 Monaten wieder genossen werden.

Ein günstiges Vergnügen ist eine Nasen-Operation leider nicht. 2.700 bis 4500 Euro muss man für einen Engriff zahlen. Die Krankenkassen übernehmen nur bei einer medizinischen Indikation, nicht aber bei einer Korrektur der äußeren Nase die Kosten.

Quelle: brigitte.de
Bilder: Susan Hauke/Pixelio, Konstantin Gastmann/Pixelio

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2020