Excite

Movember 2014: Im November wachsen die Schnurrbärte

  • obs / Movember / Christian Perl

Im letzten Jahr wunderten sich viele Menschen, dass Promis im November einen auffallend dicken Schnurrbart hatten, was erst wie ein neuer Modegag aussah, hatte einen ernsten Hintergrund, der Movember wurde zum ersten Mal im großen Rahmen in Deutschland begangen. Damit wollen Männer auf spielerische Art und Weise ihre Geschlechtsgenossen für die eigene Gesundheit sensibilisieren.

Es geht um Hoden- und Prostatakrebs, zwei schwere Krankheiten, an denen Männer häufig erkranken. Deswegen lassen sich viele Promis im November einen Schnurrbart wachsen. Benedikt Höwedes, Weltmeister vom FC Schalke 04, machte im letzten Jahr schon mit. In diesem Jahr ist er sogar offizieller Botschafter der Movember-Bewegung.

Der Fußballprofi gibt zu: "Ich fand Movember auf Anhieb sehr cool. Auf der einen Seite die visuelle Komponente mit dem Schnurrbart, und auf der anderen Seite der originelle Ansatz, mit dem ein sehr ernstes Thema in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit gerückt wird." Die Regeln sind dabei sehr einfach: Am 1. November soll sich jeder Mann komplett und gründlich rasieren und dann den Schnurrbart wachsen lassen. Wie er gestylt wird, darf jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall soll der "Pornobalken" den ganzen November wachsen.

Doch mit dem Movember 2014 soll nicht nur auf Hoden- und Protastakrebs aufmerksam gemacht werden, es sollen auch Spenden gesammelt werden. Diese gehen dann an die Movember-Stiftung, die das Geld für den Kampf gegen den Krebs einsetzt. Seit im Jahr 2003 der Movember zum ersten Mal stattfand, hat die Stiftung weltweit über 409 Millionen Euro an Spenden gesammelt. Und wer es noch nicht mitgekriegt, das englische Wort für Schnurrbart ist "Moustache". Und im Verbund mit dem Wort "November" wurde daraus eben der Movember.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017