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Künstliche Fingernägel: Soll ich, oder soll ich nicht?

Die Überlegung, sich künstliche Fingernägel machen zu lassen, kann viele Ursachen haben. Viele Frauen entscheiden sich aus modischen Gründen dafür, andere aus praktischen Gründen. Gerade bei schlechter Nagelqualität oder auch Nagelkauen werden Kunstnägel als Lösungsstrategie eingesetzt.

Im Vorfeld sollten Sie bedenken, dass Sie mit Kunstnägeln zunächst eine Investition tätigen, die weitere nach sich zieht. Ungefähr alle 3 bis 4 Wochen, je nach individuellem Nagelwachstum und nach persönlicher Beanspruchung, müssen die Kunstnägel erneuert werden. Ebenso müssen Sie jedes Mal mindestens 1 bis 2 Stunden Zeit einplanen. Wenn Sie die Nägel wieder entfernen lassen müssen, bedeutet dies eine extreme Beanspruchung für Haut und Nagel. In der Zeit danach werden Ihre Nägel besonders dünn und stoßanfällig sein, als auch anfälliger für Verfärbungen durch Nagellacke.

Üblicherweise bieten Nagelstudios künstliche Nägel aus Gel oder Acryl an. Letzteres ist zwar günstiger, aber auch nicht so robust und kann schneller splittern oder brechen. Lassen Sie sich in einem qualifizierten Studio beraten. Durch das Auftragen des künstlichen Nagels wird der Nagel verstärkt, und somit natürlich auch dicker. Das sollten Sie unbedingt bedenken, denn es hat einen Einfluss auf die Haptik- Sie werden sich beispielsweise nicht mehr so gut kratzen können.

Bei künstlichen Nägeln sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Von der klassischen Variante mit French Tips über einfarbige Nägel bis hin zu aufwändig gestalteten Airbrush-Motiven oder Mustern ist fast alles möglich. Lassen Sie sich ein paar Proben zeigen, wenn Sie in einem Nagelstudio sind und folgen Sie Ihrem persönlichen Geschmack.

Gute Studios erkennen Sie übrigens in erster Linie an der Sauberkeit und Hygiene. Sie sollten darauf achten, dass alle Geräte gereinigt sind, sonst droht die Gefahr eines Nagelpilzes.

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