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Färben mit Henna: Natürliche Haarfarbe und Haarglanz

Das Färben mit Henna bringt einen unbestreitbaren Vorteil mit sich. Da es sich um ein natürliches Färbemittel handelt, wird das Haar beim Färben mit diesem Pflanzenextrakt praktisch nicht angegriffen. Somit erreicht man das gewünschte Haarfärbeergebnis ohne seine Haare unnötig durch chemische Mittel und künstliche Produkte zu schädigen. Bestimmte Dinge sind aber trotzdem unbedingt zu beachten.

Natürliches Farbmittel

Die grundsätzliche Haarfarbe, die beim Färben mit Henna erreicht wird, ist rot. Abhängig von der Ausgangshaarfarbe kann dieses Rot entweder sehr hell, bis hin ins Orangfarbene, oder aber ziemlich dunkel werden. Mittlerweile ist es aber so, dass man Färbemittel auf Hennagrundlage auch in solchen Farben wie schwarz, braun und teilweise auch ganz farblos findet.

Die unterschiedlichen Farben erzeugt man durch das hinzufügen von anderen pflanzlichen Extrakten. Dabei handelt es sich beispielsweise um Kamille, Rosmarin, Salbei, Wallnuss oder Indigo. Da es sich um reine Naturprodukte handelt, sind die Einwirkungsmöglichkeiten insofern begrenzt, als dass man mit Färbemitteln auf Hennagrundlage beispielsweise auf keinen Fall dunkle Haare hell färben kann.

Auf der anderen Seit besteht der große Vorteil beim Färben mit Henna darin, dass die Haare schonend behandelt werden und deren Struktur anders als bei künstlichen Farbmitteln nicht zerstört wird. Beim Kaufen von Henna in einer Drogerie, einem Öko-Laden oder einem türkischen Geschäft sollte man auf die Zusammensetzung achten, um sicherzugehen, dass nur natürliche Bestandteile verwendet wurden.

Eine der vielen Möglichkeiten, das Mittel für das Färben mit Henna vorzubereiten besteht darin, das Hennapulver mit zwei Eigelben, vier Esslöffel Speiseöl, etwas Zucker und kaltem Wasser anzurühren und einen Tag lang stehen zu lassen. Anschließend verdünnt man es etwas mit mehr Wasser und fängt mit dem Auftragen an.

Tipps zum Haarefärben

Beim Henna-Auftragen empfiehlt es sich Handschuhe zu tragen, damit sich die Hände nicht einfärben. Das Farbmittel verteilt man regelmäßig übers trockene Haar. Anschließend lässt man die Hennafarbe mindestens zwei Stunden einwirken. Daraufhin spült man die Farbe aus und kann wie gewohnt mit der weiteren Behandlung der Haare fortfahren. Färben mit Henna ist also nicht nur schonend sondern auch denkbar einfach.

Quelle: t-online.de, frag-mutti.de

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