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Beautyversprechen von "Laser"- Cremes halten nicht

Die 66jährige Britin Marlene Corral wollte ihrer gestressten Haut nur eine neue Creme gönnen und nebenbei ein paar Mimikfältchen bekämpfen - einen Tag nach der Anwendung von "Paris Revitalift Laser Renew" von L'Oreal erlebte sie eine böse Überraschung und bekam den Schreck ihres Lebens: Ihr Gesicht sah aus wie nach einer echten Laserbehandlung.

Marlene Corral hatte sich in der Kosmetikabteilung ihres Supermarktes von diesem Versprechen locken lassen: "Tiefenwirksame Pflege mit remodellierendem Effekt zur Milderung von Falten und für eine straffe und gestärkte Haut. Fragmentierende Hyaluronsäure zieht schnell ein…". Die Creme, die das bewirken soll - "Paris Revitalift Laser Renew" von L'Oreal - ist ganz neu auf dem Markt. Doch auch andere Anbieter (beispielsweise Clinique oder Biotherme) haben ähnliche Produkte im Angebot - kann es wirklich sein, dass gefährliche Wirkstoffe in diesen "Laser"-Cremesstecken?

Dass die Haut so "fragmentiert" wird, dass Marlene sich am nächsten Tag mit roten und geschwollenen Hautpartien im Gesicht im Spiegel wieder sieht, hat sie jedenfalls nicht gehofft: "Ich war schockiert! Wie kann es sein, dass man so was Gefährliches frei im Supermarkt kaufen kann? In meinem ganzes Leben hatte ich keine Allergien oder Unverträglichkeiten - wie kann es sein, dass ich auf eine harmlose Gesichtscreme derart reagiere? Da muss etwas mit dem Produkt nicht stimmen!"

Ihr Hautarzt konnte sie von dem unangenehmen Nebenwirkungen der Gesichtscreme ganz leicht befreien: Er verordnete die sofortige Absetzung und nach einigen Tagen Pause von der Creme regenerierte sich die Haut. Corral sagte nach dem Ende der L'Oreal-Anwendung: "Wahrscheinlich war ich auf einen der Inhaltsstoffe allergisch. Ich werde wieder zu meiner alten Gesichtspflege zurückkehren und bin heilfroh, dass ich keine bleibenden Schäden davon getragen habe."

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